Zum Inhalt springen
Helferling

Datenschutz · Stand: Oktober 2026

Es fällt wenig an. Genau das ist die gute Nachricht.

Diese Seite sagt, welche Daten anfallen, wer sie zu sehen bekommt und wie lange sie bleiben. Der interessanteste Teil ist der zweite Abschnitt: was ausdrücklich nicht anfällt.

Dieser Text ist ein Entwurf und war noch bei keinem Anwalt. Vor dem Livegang muss er geprüft werden.

01

Verantwortlich

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist Helferling Technologies (Inhaber: John Blatt), Telingskamp 2, 46395 Bocholt, Deutschland. Die Kontaktdaten finden Sie im Impressum.

Datenschutzbeauftragte Person: keine bestellt — die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen nicht vor

02

Was gespeichert wird

Damit diese Seite überhaupt bei Ihnen ankommt, sieht unser Zwischendienst Ihre IP-Adresse — nur so findet die Antwort den Weg zurück. Er nutzt sie ausserdem, um Angriffe abzuwehren. Es ist derselbe Betreiber wie für Server und Datenbank (siehe unten). Wir werten diese Daten nicht aus und führen sie mit nichts zusammen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer Seite, die erreichbar und sicher ist (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f der Datenschutz-Grundverordnung).

Zu einem Konto liegen genau diese Angaben bei uns:

  • Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Name und — falls Sie sich über Google oder Apple angemeldet haben — die Kennung, die wir von dort bekommen.
  • Wenn Sie ein Passwort gesetzt haben: dessen Prüfwert. Das ist eine Zeichenfolge, die aus Ihrem Passwort berechnet wird und aus der es sich nicht zurückrechnen lässt (PBKDF2 mit eigenem Zufallswert je Konto). Ihr Passwort selbst speichern wir nicht — wir können es Ihnen deshalb auch nicht nennen, wenn Sie es vergessen; wir können Ihnen nur einen Link schicken, mit dem Sie ein neues festlegen.
  • Wenn wir Ihnen einen Link schicken (einen Anmeldelink, einen Link für ein neues Passwort oder zum Bestätigen einer neuen E-Mail-Adresse): dessen Prüfwert, die Adresse, an die er ging, und wann er abläuft. Der Link selbst steht nur in Ihrem Postfach. Er gilt einmal und höchstens einen Tag; einen Tag nach seinem Ablauf löschen wir auch den Prüfwert.
  • Ob Sie die Anmeldung in zwei Schritten eingeschaltet haben. Und wenn wir Ihnen dafür einen Code schicken: dessen Prüfwert, wann er verschickt wurde, wie oft er versucht wurde und wann er abläuft. Der Code selbst steht nur in Ihrem Postfach. Er gilt einmal und zehn Minuten; einen Tag nach seinem Ablauf löschen wir das alles. Bis dahin zählen wir daran, dass an einem Tag nicht mehr als zehn Codes an Sie gehen.
  • Welchen Tarif Sie haben und ob die Zahlung läuft.
  • Welche Geräte angemeldet sind, mit Namen und dem Zeitpunkt, an dem sie zuletzt gesehen wurden. Der Zugangsschlüssel eines Geräts liegt nur als Prüfsumme vor: Wer unsere Datenbank läse, könnte sich damit nicht anmelden.
  • Wie viele Anfragen in diesem Monat gestellt wurden und was sie gekostet haben — als Summe, nicht als Liste.
  • Eine Tagessumme je verwendetem Modell, damit wir den Betrieb rechnen können. Sie wird nach 90 Tagen gelöscht.
  • Wie oft Helferling welches seiner Werkzeuge benutzt hat (etwa „Bildschirm ansehen“ oder „klicken“) und ob Sie bei einer Rückfrage zugestimmt oder abgelehnt haben — als Tagessumme mit dem Namen des Werkzeugs, ohne jeden Inhalt. Sie wird nach 90 Tagen gelöscht.
  • Damit der kostenlose Monat je Person nur einmal läuft, je einen Abdruck von drei Dingen: Ihrer E-Mail-Adresse, dem Rechner, auf dem Helferling angemeldet wird, und dem Internetanschluss, von dem aus das Konto angelegt wurde. Ein Abdruck ist eine Zeichenfolge, die mit einem geheimen Schlüssel aus dem Wert berechnet wird. Der Wert selbst wird dafür nicht gespeichert und lässt sich aus dem Abdruck nicht zurückrechnen. Die Kennung, die Windows Ihrem Rechner gegeben hat, verlässt den Rechner nicht: Die App schickt nur einen Abdruck davon, und nur in dem Augenblick, in dem der Rechner angemeldet wird. Neben jedem Abdruck stehen die interne Nummer Ihres Kontos und der Zeitpunkt, sonst nichts.

Ohne Bezug zu einem Konto zählen wir ausserdem je Tag, wie lange Antworten gedauert haben, welche Fassung der App gefragt hat und was auf dem Weg zu einer Antwort schiefging. Das sind Summen, aus denen sich über niemanden etwas ablesen lässt.

Wenn Sie über „Verträge hier kündigen“ oder „Vertrag widerrufen“ etwas erklären, legen wir einen Beleg ab: Ihren Namen, die E-Mail-Adresse, den Vertrag, Ihre Angaben dazu (Art der Kündigung, Grund, gewünschter Zeitpunkt), wann die Erklärung einging, was daraufhin mit dem Vertrag geschah und, bei einem Widerruf, wie viel erstattet wurde. Er bleibt drei Jahre, auch wenn Sie Ihr Konto vorher löschen.

Wenn Sie uns eine E-Mail schreiben, auch über „Zugang anfragen“ auf der Seite von Helferling Business: Das Formular dort baut nur die E-Mail in Ihrem Mailprogramm. Die Seite selbst speichert nichts und schickt nichts ab; abgeschickt wird die E-Mail von Ihnen. Bei uns speichern wir, was in der E-Mail steht: Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Nachricht, bei einer Anfrage für Business dazu die Firma, die Zahl der Plätze, den gewünschten Plan und die Programme, die Sie nennen. Das brauchen wir, um Ihnen zu antworten und, wenn Sie es möchten, einen Vertrag vorzubereiten. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Datenschutz-Grundverordnung, soweit es um einen Vertrag mit Ihnen geht, sonst unser berechtigtes Interesse, Ihnen zu antworten (Buchstabe f). Die E-Mails liegen in unserem Postfach bei mailbox.org, einem Dienst der Heinlein Hosting GmbH mit Sitz in Berlin. Wir löschen sie, wenn die Sache erledigt ist. Geschäftsbriefe, etwa zu einem Vertrag, bewahren wir so lange auf, wie es die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verlangen.

Für Helferling Business, unsere Fassung für Firmen (Zugang auf Anfrage): Zu jeder Firma speichern wir den Namen der Firma, ihr Kostendach und ob wir sie schon freigeschaltet haben, und wer zu einer Firma gehört und mit welcher Rolle (Inhaber, Verwalter oder Mitglied), als Verbindung zum jeweiligen Konto. Legen Sie eine Firma selbst an, werden Sie ihr Inhaber; bis wir sie freischalten, meldet sie keinen Rechner an und stellt keine Anfrage. Meldet eine Firma einen Rechner an, speichern wir den Prüfwert des Kopplungscodes mit seinen Fristen und wann er eingelöst wurde, die Bezeichnung, die die Firma dem Rechner gibt (etwa „Empfang“), den Prüfwert des Zugangsschlüssels und wann der Rechner angemeldet und zuletzt gesehen wurde. Dazu je Tag und Modell, wie viele Anfragen die Firma gestellt hat, wie viel Text dabei hin- und zurückging und was es gekostet hat: als Summe für die Firma und dieselben Zahlen je Rechner. Ausserdem je Stunde, wie viele Anfragen die Firma gestellt hat und was sie gekostet haben, ohne Rechner und ohne Person. Ordnet die Firma einem Rechner einen Mitarbeiter zu, speichern wir diese Zuordnung und zählen die Zahlen des Rechners auch für ihn, damit die Firma ihren Verbrauch je Mitarbeiter sieht. Was gefragt und geantwortet wurde, speichern wir dabei nicht.

Eine Firma kann die Einsicht einschalten. Dann legen ihre Rechner jede Runde eines Gesprächs bei uns ab: die Frage, die Antwort, die Schritte am Rechner mit ihrem Ausgang und die Namen angehängter Dateien, ohne getippten Text, Bildschirminhalte und Inhalte von Dateien. Sie kommen nur verschlüsselt mit einem Schlüssel der Firma an. Lesen können sie nur Inhaber und Verwalter, denen die Firma die Einsicht freigibt, in ihrem Browser; wir können es nicht. Unverschlüsselt speichern wir dazu, von welchem Rechner und welchem zugeordneten Mitarbeiter eine Runde kam, zu welchem Gespräch sie gehört, wie gross sie ist und wann sie kam. Für jede Person, die lesen soll, speichern wir ihren öffentlichen Schlüssel und ihren privaten nur verschlüsselt, einmal mit ihrem Einsicht-Passwort und einmal mit einem Wiederherstellungscode; beide erfahren wir nie. Je Firma speichern wir, ob die Einsicht an ist, wem sie freigegeben wurde und von wem. Jedes Lesen steht im Protokoll der Firma, und der Rechner zeigt, wann seine Gespräche zuletzt gelesen wurden.

Eine Firma kann die Live-Ansicht einschalten; ein Inhaber bestätigt dabei, dass die Mitarbeiter Bescheid wissen, und der Rechner zeigt es an. Solange sie an ist, speichern wir zu jeder Anfrage eines Rechners der Firma, wann sie begann und endete, ob sie durchging oder warum nicht (etwa weil das Kostendach erreicht war), mit welchem Modell und in welcher Region sie gerechnet wurde, was sie gekostet hat, wie viele Schritte das Modell dem Rechner aufgetragen hat, ob der Agent danach weitermacht und welche Art Schritt zuletzt (etwa „klicken“ oder „Text lesen“). Was geklickt, gelesen oder getippt wurde, Fenstertitel und die Namen von Anbindungen speichern wir nicht. Gespeichert wird je Rechner; Inhaber und Verwalter sehen es live mit dem Mitarbeiter, dem die Firma den Rechner zugeordnet hat. Diese Angaben zeigen wir höchstens 24 Stunden lang und löschen sie in der Nacht danach, also spätestens nach zwei Tagen, und sofort, wenn die Firma die Live-Ansicht ausschaltet oder den Rechner abmeldet. Je Firma speichern wir, ob die Live-Ansicht an ist, seit wann und wer sie eingeschaltet hat.

Lädt eine Firma eine E-Mail-Adresse ein, speichern wir die Adresse, die Rolle, wer eingeladen hat und bis wann die Einladung gilt. Eine E-Mail schicken wir dafür nicht: Wer sich mit dieser Adresse anmeldet, sieht die Einladung und nimmt sie an oder lehnt sie ab. Ob es zu der Adresse ein Konto gibt, erfährt die Firma erst, wenn jemand annimmt. Ausserdem führen wir für jede Firma ein Protokoll ihrer Verwaltung: wer wann einen Kopplungscode erzeugt, einen Rechner abgemeldet, jemanden eingeladen, aufgenommen oder entfernt oder eine Rolle geändert hat. Darin stehen Konten, Rollen und die Bezeichnungen der Rechner, nie ein Kopplungscode und nie ein Inhalt. Inhaber und Verwalter der Firma sehen es mit den E-Mail-Adressen der beteiligten Konten.

Schickt jemand aus der App von Helferling Business eine Meldung an uns, einen Fehler, einen Wunsch oder eine Frage, speichern wir, was darin steht: die Art, die Beschreibung, was stattdessen erwartet wurde, und die Meldung der App, auf die sie sich bezieht. Dazu, wenn die Person es nicht abwählt, technische Angaben: die Fassung der App, das System, die Sprache, einige Einstellungen der App, wie viele Anbindungen und eigene Agenten es gibt (ohne ihre Namen) und die letzten Fehlermeldungen der App. Ausserdem, von welcher Firma und welchem Rechner die Meldung kam und wann; wer am Rechner sass, wissen wir nicht. Ein Sprachmodell liest die Meldung, bei „Nur EU“ nur bei einem Anbieter in der EU, und schlägt vor, ob es ein Fehler, eine Frage zur Bedienung (dann mit einer kurzen Antwort) oder ein Wunsch ist und ob schon jemand dasselbe gemeldet hat; dafür vergleicht es sie mit anderen offenen Meldungen. Was daraus wird, entscheidet ein Mensch bei uns.

Die Tagessummen der Firmen, auch je Rechner, Mitarbeiter und Stunde, löschen wir nach 90 Tagen, einen Kopplungscode einen Tag nach seinem Ablauf, einen Rechner, sobald er abgemeldet wird, eine Einladung, sobald sie angenommen, abgelehnt oder zurückgezogen ist, spätestens nach 14 Tagen, Einträge im Protokoll einer Firma nach einem Jahr und Meldungen aus der App ebenfalls nach einem Jahr, auch wenn der Rechner vorher abgemeldet wird. Gespräche der Einsicht bleiben so lange, wie die Firma es wählt, zwischen 7 und 365 Tagen, ohne Wahl 90 Tage; die Firma kann sie jederzeit löschen. Löschen Sie Ihr Konto, endet jede Mitgliedschaft, Ihre Freigaben und Ihr Schlüssel für die Einsicht und Ihre Zahlen je Rechner werden gelöscht, ebenso Einladungen an Ihre Adresse; Einträge im Protokoll und Gespräche der Einsicht bleiben bis zu ihrer Frist stehen, aber ohne Ihr Konto.

03

Was ausdrücklich nicht gespeichert wird

Für Helferling gibt es bei uns keine Tabelle für einzelne Anfragen. Das ist keine Zusage, die wir uns vorgenommen haben, sondern eine Eigenschaft der Datenbank: Es existiert kein Ort, an den so etwas geschrieben werden könnte.

Deshalb liegt bei uns nichts von alldem:

  • was Sie gefragt haben, und was geantwortet wurde,
  • Bildschirmfotos oder Inhalte von Seiten, die Sie geöffnet hatten,
  • Sprachaufnahmen,
  • Verläufe, Interessen, Profile,
  • Passwörter, Kartennummern, Bankverbindungen.

Wenn jemand uns zwingen wollte, den Inhalt eines Gesprächs herauszugeben, könnten wir es nicht — auch nicht mit dem besten Willen.

Eine Ausnahme gibt es nur bei Helferling Business, und nur wenn eine Firma die Einsicht einschaltet (oben): Dann liegen die Gespräche ihrer Rechner bei uns, aber verschlüsselt für die Firma. Lesen können wir auch sie nicht. Was jemand aus der App von Helferling Business selbst als Meldung an uns schreibt, speichern wir dagegen, wie eine E-Mail an uns (oben).

04

Zählen auf dieser Website, nur mit Ihrem Ja

Wenn Sie im Band unten „Ja, zählen Sie mit“ wählen, zählen wir Ihre Seitenaufrufe und ein paar Schritte auf dieser Website mit: etwa „Preise angesehen“, „Anmeldung begonnen“, „App geladen“ oder welchen der beiden Wege auf der Startseite Sie gewählt haben.

Gespeichert wird je Stunde nur eine Summe: welche Seite, woher Sie kamen (aus einer festen Liste wie „Google“ oder „direkt“, oder der Name einer Anzeige), ob Telefon, Tablet oder Rechner (aus der Fensterbreite) und wie oft. Kein Cookie, keine Kennung, nichts, was Sie beim nächsten Besuch wiedererkennt. Ihre IP-Adresse speichern wir für die Zählung nicht.

Ihre Wahl merkt sich Ihr Browser in seinem eigenen Speicher, damit wir nicht bei jedem Besuch neu fragen. Sie geht nicht an uns.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a der Datenschutz-Grundverordnung). Sie können sie jederzeit zurücknehmen, genau hier. Die Summen werden nach 400 Tagen gelöscht.

Sie haben noch nicht entschieden. Solange wird nichts gezählt.

05

Warum wir das dürfen

Die Verarbeitung Ihrer Konto- und Verbrauchsdaten stützt sich auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Datenschutz-Grundverordnung: Sie ist nötig, um den Vertrag zu erfüllen, den Sie mit uns geschlossen haben. Ohne ein Konto gibt es keinen Zugang, und ohne Verbrauchssumme keine Abrechnung. Dasselbe gilt für das, was Sie Helferling fragen, und, wenn Sie es erlauben, für Bildschirmfotos: Sie gehen nur für die Antwort an die Dienstleister unten, weil ohne sie keine Antwort entsteht.

Damit Sie angemeldet bleiben, während Sie hier unterwegs sind, legt der Browser eine kleine Notiz an — ein Cookie. Sie enthält nichts über Sie, gilt nur für diese eine Sitzung und wird danach wertlos. Weitere Cookies setzen wir nicht: kein Zählpixel, keine Werbenetzwerke, keine fremde Statistik.

Für diesen Cookie brauchen wir keine Einwilligung. Gefragt werden Sie nur, ob wir Ihre Besuche mitzählen dürfen — dazu der vorige Abschnitt.

Die Zählung der Werkzeuge stützt sich auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f: Wir haben ein berechtigtes Interesse daran zu sehen, ob die Werkzeuge und die Rückfragen vor wichtigen Schritten funktionieren. Sie enthält keinen Inhalt und keinen Knopftext.

Auf dieselbe Vorschrift stützen sich die Abdrücke zum kostenlosen Monat: Wir haben ein berechtigtes Interesse daran, ihn je Person einmal zu vergeben und nicht jeden Monat neu. Verglichen wird nur, ob derselbe Abdruck schon einmal da war. Ein Bild davon, wer wann wo war, entsteht daraus nicht.

Kündigungen und Widerrufe nehmen wir an und bestätigen sie, weil das Gesetz es verlangt (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der Datenschutz-Grundverordnung, mit § 312k und § 356a des Bürgerlichen Gesetzbuchs). Den Beleg darüber bewahren wir auf, weil wir und Sie belegen können müssen, wer wann was erklärt hat (Buchstabe f).

06

Wer die Daten sonst noch sieht

Diese Dienstleister sind nötig, damit Helferling funktioniert. Mit allen bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung — das heisst: Sie dürfen die Daten nur für uns verarbeiten, nicht für sich.

Wir nennen hier bewusst, was diese Unternehmen tun, und nicht ihre Namen — zusammen wären das ein Bauplan unseres Dienstes. Wenn Sie wissen möchten, welche Unternehmen das im Einzelnen sind, schreiben Sie uns: Wir nennen sie Ihnen. Sie haben darauf ein Recht, und wir halten es ein.

Ein Anbieter für Sprachmodelle

USA

Schreibt die Antworten, die der andere Anbieter nicht schafft, und springt ein, wenn dieser ausfällt.

Die Frage, das bisherige Gespräch und, wenn Sie es erlaubt haben, Bildschirmfotos — für die Dauer der Antwort.

Ein Anbieter für Spracherkennung

USA

Wandelt Ihre Aufnahme in Text, wenn Sie sprechen statt tippen.

Die Aufnahme. Sie wird in Text umgewandelt und danach verworfen, nicht gespeichert.

Ein Anbieter für Bildbeschreibung in Deutschland

Deutschland

Könnte Bildschirmfotos beschreiben, ohne dass sie Deutschland verlassen. Zurzeit nicht in Betrieb: Der Weg dorthin ist gebaut, aber nicht eingeschaltet.

Zurzeit nichts. Würde er eingeschaltet, wäre es das Bildschirmfoto — beschrieben und danach verworfen, nicht gespeichert. Was gerade gilt, sagen wir Ihnen auf Anfrage.

Ein Anbieter für Sprachmodelle, Sprachausgabe und Bildbeschreibung

USA

Schreibt die meisten Antworten. Ausserdem die Stimme, mit der Helferling Ihnen die Antworten vorliest, und die Beschreibung eines Bildschirmfotos in Worten.

Die Frage, das bisherige Gespräch, der Text der Antwort und, wenn Sie es erlaubt haben, Bildschirmfotos. Wird für die Antwort verwendet und danach verworfen, nicht gespeichert.

Ein Anbieter für strukturierte Entscheidungen

USA

Beantwortet enge Ja/Nein- und Auswahlfragen, wenn Helferling für Sie etwas bedient: „Welcher der angezeigten Knöpfe bringt das Ziel voran?“ Er schreibt nichts und antwortet nur mit einer Auswahl und einer Sicherheitsangabe. Zum Einsatz kommt er, sobald Sie Helferling etwas bedienen lassen.

Was Helferling für Sie erreichen soll, so wie er es aus Ihrer Bitte formuliert. Dazu aus dem Fenster, in dem gerade geholfen wird: der Fenstertitel, der Name des Programms, die Beschriftungen der Bedienelemente, bis zu fünf kurze Textzeilen (meist die Überschriften) und die letzten Schritte, die Helferling dort getan hat — nicht das Bild und kein Passwort. Den Inhalt von Eingabefeldern schickt Helferling nicht mit: Auf Ihrem Rechner sieht er nach, ob ein Feld leer ist oder nicht, und mitgeschickt wird allein diese eine Auskunft — damit nicht ein zweites Mal in dasselbe Feld geschrieben wird. Bei Schaltern, Häkchen und Auswahllisten kann ausserdem mitgehen, ob sie an oder aus sind, damit Helferling nichts versehentlich zurückstellt. Wo mehrere Knöpfe gleich heissen, kann zu jedem der Text mitgehen, zu dem er gehört, etwa die Überschrift darüber. Kennt Windows die Bedienelemente eines Fensters nicht, liest Helferling auf Ihrem Rechner per Texterkennung kurze Textstücke aus dem Bild, höchstens fünf Wörter je Stück; dabei kann auch ein kurzer Eintrag in einem Eingabefeld darunter sein. Das Bild verlässt Ihren Rechner nicht und wird sofort gelöscht. Passwörter sind in Passwortfeldern verdeckt und werden deshalb nicht gelesen. E-Mail-Adressen und lange Nummern werden vor dem Versand entfernt. Wird für die Entscheidung verwendet und danach verworfen, nicht gespeichert. Was gerade gilt, sagen wir Ihnen auf Anfrage.

Ein Anbieter für den Versand von E-Mails

USA

Verschickt unsere Briefe an Sie: Links für ein neues Passwort oder zum Bestätigen einer neuen Adresse, einen kurzen Hinweis, wenn sich Ihr Passwort oder Ihre Adresse geändert hat, und Anmeldelinks. Wenn Sie die Anmeldung in zwei Schritten einschalten, auch den Code dafür und einen Hinweis, wenn sie ein- oder ausgeschaltet wurde. Ausserdem den Wochenbericht, wenn er auf dem Rechner mit Helferling eingeschaltet wurde, nach einem Kauf die Vertragsbestätigung und die Bestätigung einer Kündigung oder eines Widerrufs.

Ihre E-Mail-Adresse und der Inhalt des Briefs: gegebenenfalls der Link oder der Code, beim Wochenbericht dessen Text, so wie er vorher in Helferling zu lesen war, bei den Briefen zum Vertrag Ihr Name und Ihre Angaben dazu. Den Wochenbericht speichern wir nicht, wir reichen ihn nur weiter. Wer sich über Google oder Apple anmeldet und nichts davon anfordert oder einschaltet, taucht hier gar nicht auf.

Unser Betreiber für Server und Datenbank

USA, Rechenzentren in der EU

Hier läuft der Dienst.

Alles unter „Was gespeichert wird“. Die Daten liegen in Rechenzentren in der EU.

Stripe

USA

Die Bezahlung und die Rechnungen, und bei einer Kündigung oder einem Widerruf das Beenden des Abonnements und die Erstattung. Sie sehen den Namen beim Bezahlen selbst.

Zahlungsdaten. Diese liegen ausschliesslich bei Stripe — wir sehen niemals eine Kartennummer. Von uns bekommt Stripe Ihre E-Mail-Adresse, damit Rechnungen bei Ihnen ankommen; ändern Sie die Adresse bei uns, geben wir die neue dorthin weiter.

Unser Anbieter für das E-Mail-Postfach

Deutschland

Hier liegt unser Postfach: Was Sie uns schreiben, auch über „Zugang anfragen“, kommt dort an, und von dort antworten wir.

Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Name und was in Ihrer E-Mail steht, bei einer Anfrage für Helferling Business mit den Angaben daraus. Wie lange es bleibt, steht unter „Was gespeichert wird“.

Google und Apple

USA

Die Anmeldung, wenn Sie einen dieser Knöpfe wählen.

Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Name und eine unveränderliche Kennung. Ein Passwort geben Sie immer nur dort ein, nie bei uns.

Welche Unternehmen konkret dahinterstehen, sagen wir Ihnen gern — schreiben Sie uns, dann bekommen Sie die Namen. Wir nennen sie hier nur deshalb nicht einzeln, weil eine vollständige Liste unserer Bausteine im Netz vor allem denen nützt, die es nicht gut mit uns meinen.

Ein Teil dieser Dienstleister sitzt in den Vereinigten Staaten — in der Übersicht oben steht bei jedem, wo er sitzt. Die Übermittlung dorthin stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission und, soweit die Unternehmen dort gelistet sind, auf den EU-US Data Privacy Framework. Im Klartext: Es gibt einen Vertrag, der diese Unternehmen an europäische Regeln bindet. Eine Kopie der Standardvertragsklauseln schicken wir Ihnen auf Anfrage.

Beim Vorlesen geht nur der Text der Antwort hinaus — nie Ihre Frage, nie ein Bildschirmfoto und nie etwas aus Ihrem Konto. Er wird in Sprache umgewandelt und ist danach weg.

07

Wie lange

Ihre Kontodaten bleiben, solange das Konto besteht. Löschen Sie es, gehen sie mit — einschliesslich der Geräte, der Kopplungscodes und der Verbrauchssummen. Was aus steuerlichen Gründen aufbewahrt werden muss, sind die Rechnungen; diese liegen bei Stripe und unterliegen den gesetzlichen Fristen.

Ohne Zutun gelöscht werden: die Tagessummen je Modell und je Werkzeug nach 90 Tagen, die Zählung von Störungen ebenfalls nach 90 Tagen, die Zählung der Besuche und die Summen zu Antwortzeiten und Fassungen der App nach 400 Tagen.

Eine Ausnahme gibt es: die Abdrücke zum kostenlosen Monat. Sie bleiben auch dann, wenn Sie Ihr Konto löschen, sonst liesse sich der kostenlose Monat durch Löschen und Neuanmelden beliebig oft wiederholen. Der Abdruck des Internetanschlusses wird nach 30 Tagen gelöscht, die Abdrücke von E-Mail-Adresse und Rechner nach 12 Monaten. Bis dahin sagen sie niemandem, wer Sie sind: Es sind Zeichenfolgen ohne Namen und ohne Adresse, und die Kontonummer daneben gehört nach dem Löschen zu keinem Konto mehr.

Und die Belege zu Kündigungen und Widerrufen: Sie bleiben drei Jahre, auch wenn Sie Ihr Konto vorher löschen. So lange können Ansprüche aus dem Vertrag verjähren, und so lange muss sich belegen lassen, dass eine Kündigung oder ein Widerruf eingegangen ist.

08

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Schreiben Sie uns dazu an die Adresse im Impressum; wir antworten innerhalb eines Monats.

Ihr Widerspruchsrecht. Wo wir uns auf ein berechtigtes Interesse stützen (die Auslieferung dieser Seite und die Abwehr von Angriffen, die Zählung der Werkzeuge, die Abdrücke zum kostenlosen Monat, die Belege zu Kündigungen und Widerrufen, E-Mails an uns, die nicht zu einem Vertrag gehören), können Sie aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen (Artikel 21 der Datenschutz-Grundverordnung). Eine Einwilligung, etwa zum Mitzählen auf dieser Website, können Sie jederzeit für die Zukunft zurücknehmen.

Sie müssen uns keine Daten geben. Ohne E-Mail-Adresse oder eine Anmeldung über Google oder Apple lässt sich aber kein Konto anlegen, und ohne Konto gibt es keinen Zugang.

Ausserdem können Sie sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren, etwa der für unseren Sitz zuständigen: Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf