Sicherheit · Was er nie tut
Ein Helfer, der Nein sagen kann.
Was er nie tut
- Kartennummer, Bankverbindung und Geheimzahl tippen Sie selbst
- Er tippt so etwas nicht ein, auch wenn Sie ihn darum bitten.
- Kein Passwort
- Er fragt nicht danach, tippt keins ein und sucht auf dem Computer nicht danach. Fragt ein Fenster nach Ihrem Passwort, ist es nicht Helferling.
- Kein Geld bewegen
- Er erklärt eine Überweisung und bereitet alles vor. Den letzten Schritt machen immer Sie.
- Niemanden von aussen an den Computer lassen
- Programme, mit denen Fremde Ihren Bildschirm sehen und bedienen, öffnet er nicht. Auch nicht ihre Seite zum Herunterladen.
- Keine Befehle an Windows
- Programme, in die man Befehle an Windows tippt, öffnet er nicht. Genau dorthin schicken Betrüger am Telefon ihre Opfer.
- Den Schutz nicht abschalten
- Am Virenschutz und an der Firewall schaltet er nichts aus. Wer Sie am Telefon darum bittet, ist fast immer ein Betrüger.
- Keine neuen Konten
- Er meldet Sie nirgends neu an. Wo Sie ein Konto brauchen, legen Sie es selbst an.
Was er nur mit Ihnen tut
- Vor jedem endgültigen Schritt fragt er
- Kaufen, abschicken, löschen: Vor so einem Knopf hält er an und fragt Sie. Erst nach Ihrem Ja geht es weiter. Ein Nein ist genauso gut.
- Zustimmungen gibt er nicht allein
- Geschäftsbedingungen, Cookies, Berechtigungen: Das entscheiden Sie. Er sagt Ihnen vorher in einfachen Worten, worum es geht.
- Erlaubnis auf Zeit
- Hinsehen und für Sie klicken darf er nur, wenn Sie es erlaubt haben. Die Erlaubnis läuft von selbst ab. Danach fragt er wieder.
- Ein Knopf hält alles an
- Der rote Knopf stoppt sofort, was er gerade tut, und nimmt alle Erlaubnisse zurück.
- Nur in Ihren eigenen Ordnern
- Dateien sucht und öffnet er auf dem Schreibtisch, in den Dokumenten, in den Downloads und in den Bildern. Woanders sieht er nicht nach.
- Keine fremden Programme aus Dateien
- Er öffnet Briefe, Tabellen, Bilder, Musik und Filme. Eine heruntergeladene Datei, die ein Programm starten würde, öffnet er nicht.
Der Anrufwächter
Betrüger rufen an und geben sich als Microsoft oder als Bank aus. Dann soll man ein Programm installieren, mit dem sie den Bildschirm sehen.
Helferling passt dabei mit auf. Startet so ein Programm, oder landet es in Ihren Downloads, warnt er Sie gleich. Verboten wird Ihnen nichts. Wenn Ihr Neffe Ihnen damit hilft, ist das Ihre Entscheidung.
Betrug erkennen, auch ohne Helferling
Diese Anleitungen helfen auch ohne das Programm. Zum Lesen und zum Ausdrucken.
Ihre Daten
Was Helferling auf dem Bildschirm sieht, wird bei uns nicht gespeichert. Was er sich über Sie merkt, liegt auf Ihrem Computer. In den Einstellungen können Sie es jederzeit ansehen und löschen.
Fragt ein Fenster nach Ihrem Passwort oder nach einer Kartennummer, ist es nicht Helferling. Geben Sie dann nichts ein und holen Sie jemanden dazu, dem Sie vertrauen.